Selbstliebe – Teil III – Abwertung

Wer Selbstliebe lernen möchte, der muss lernen, ohne Selbstabwertung zu leben.

Mit Selbstabwertung demontieren wir unser Selbstbewusstsein.

Mit Selbstabwertung demontieren wir unser Selbstbewusstsein.

Das Thema Selbstliebe ist ein Thema, welches mich bei meinen Beratungen immer wieder begleitet. Wer sich nämlich selbst nicht lieben kann, der hat in der Regel nur ein schwaches Selbstwertgefühl.

Selbstwertgefühl und Selbstliebe gehören nämlich zusammen. Denn nur, wer durch die Liebe zu sich selbst, in der Lage ist, sich selbst auch Wert zu geben, der tut etwas für sein Selbstbewusstsein.

Menschen, die Schwierigkeiten haben, sich selbst an zu erkennen, sind in der Regel Menschen, die sich selbst regelmäßig abwerten. Die Abwertung ist Teil ihres Lebens. Sie gehört zu ihnen, wie ihr Kleidungsstil.

Selbstabwertung ist etwas, dass tief verankert in uns ist, und oft unbewusst geschieht. Es sind diese ständigen Sätze, mit denen wir uns selbst klein machen. Sätze, die uns Wert nehmen, statt uns Wert zu geben.

Auch der Vergleich mit Anderen, vermeintlich besseren Mitmenschen (siehe auch meine anderen Beiträge zum Thema Selbstliebe) ist eine gute Möglichkeit, sich selbst abzuwerten. Hinzu kommt, dass Menschen, die sich selbst regelmäßig abwerten, eher von anderen Menschen, Familienangehörigen oder Kollegen schlecht behandelt werden. Abwertung kann auch durch unser soziales Umfeld passieren. Wer dann auch noch ein besonders schlechtes Selbstbewusstsein hat, der neigt dazu, Sätze anderer als Abwertung zu interpretieren, auch wenn diese nicht so gemeint sind.

Wie werten wir uns nun ab?

Es sind Sätze, die Negatives über uns kund tun. Die zeigen, welche innere Haltung wir uns gegenüber haben. Das fängt an bei: „Ich bin nicht so gut, schön, intelligent, wie …“, „Wenn ich hübscher wäre, würde ich einen Partner finden.“, „Ich habe halt kein Talent dazu.“ und hört mit: „Immer passiert mir so etwas.“, „Ich kann das nicht.“, „Das konnte ich noch nie.“ noch lange nicht auf. Es gibt so unendlich viele Sätze, die kundtun, wie unzufrieden wir mit uns selbst sind, die zeigen, dass wir uns nichts zutrauen, und so weiter.

Fang‘ einfach an, zu beobachten; Wie schaffst DU es, dich immer wieder abzuwerten? Werde achtsam mit dir selbst. Achte darauf, wie auch andere mit dir umgehen. Werde feinfühlig beim Thema Abwertung. Wenn du immer öfter merkst, wie du selbst es anstellst, dich klein zu machen, dann fange an, diese Negativsätze durch Positivsätze zu ersetzen. Statt: „Ich kann das nicht.“, z.B.: „Ich werde das lernen.“ Statt Gedanken, wie: „Immer passiert mir so etwas.“, z.B.: „Wie kann ich in Zukunft vermeiden, dass mir so etwas passiert.“, und natürlich entsprechend handeln.

Merkst du diese andere Energie hinter diesen Sätzen? Du kannst dir auch immer wieder Sätze sagen, wie: „Das kann ich prima, darin bin ich gut.“, „Ich habe wirklich schöne, kräftige Haare.“, usw. Übung ist alles in der Persönlichkeitsentwicklung.

Du musst es nur tun!

http://psychologica.de/selbstliebe-teil-i/

http://psychologica.de/selbstliebe-teil-ii/

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Almut Bacmeister-Boukherbata
Psychologische Beraterin & Paarberaterin in eigener Praxis seit 2001. In Hamburg lebend und praktizierend. Bietet seit 2010 auch mobile Beratung im Hamburger Umkreis an. Für alle, die nicht aus Ihrem Einzugsgebiet kommen, bietet sie Telefonberatung an. Ihre Arbeitsweise ist kreativ und intuitiv, Klientenbezogen. Bekannt unter dem Begriff: "Individuelle Wegbegleitung". Sie schreibt Bücher und betätigt sich künstlerisch.
Almut Bacmeister-Boukherbata

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