Loslassen ist eine Sache des Kopfes

Einfach loslassen

Lass‘ deine Gefühle fliegen

Das klingt einfacher, als es tatsächlich ist. Wie oft hört man gerade dann, wenn man gefühlsmäßig verwickelt ist, den guten Tipp eines Freundes oder einer Freundin: „Du musst einfach loslassen.“ Ja, das sagt sich ganz leicht, aber die Umsetzung gestaltet sich schwieriger, als es wünschenswert wäre.

Wer möchte nicht gern das, was ihn zutiefst belastet los lassen? Die routierenden Gedanken aus dem Kopf bekommen, und einfach einmal wieder abschalten. Gedankenkarussells können quälend sein. Gerade dann, wenn es keine Lösungen gibt, und die Gedanken immer wieder um das Gleiche kreisen, ohne einen Fortschritt zu erzielen.

Gerade auch dann, wenn man das Bedürfnis hat, ein Thema immer wieder durch zu kauen, aber die beste Freundin es einfach nicht mehr hören kann. Was ist dann? LOSLASSEN! Wie schön wäre das!?

Natürlich wissen wir selbst, dass wir loslassen müssen, und das uns dieses LOSLASSEN eigentlich nur Vorteile bringen würde. Aber etwas, Probleme, Gefühle, Gedanken, los zu lassen, ist mega schwierig. Schließlich ist das nichts, was wir einfach mal eben vor der Tür abgeben können, wie Hausmüll, der regelmäßig entsorgt wird. Obwohl… schön wäre das!

Tritt ein, und lasse deine Probleme hinter dir, indem du die Tür wieder schließt…

Apropo Tür… Daraus lässt sich ein schönes Bild entwickeln. Und gerade Bilder sind es, die den Loslass-Prozeß vereinfachen und unterstützen. Du hast vielleicht schon meine anderen Beiträge zum Thema gelesen. Sonst solltest du es nachholen, da dort sich sicherlich auch der eine oder andere Tipp für dich versteckt. Lies‘ doch zum Beispiel diesen Beitrag*

Also, wenn du dir tatsächlich vorstellt, du würdest deine Sorgen draußen lassen, bevor du zu deiner Haustür hinein trittst, dann kannst du fühlen, wie es wäre, los zu lassen. Trenne dich von deine Sorgen mithilfe eines solchen Bildes. Siehe dazu auch**

Es unterstützt dich dabei, zu fühlen, wie diese Abkopplung funktionieren könnte. Stelle es dir bildlich vor: Du gehst, und lässt deine Sorgen zurück.

In dem Moment, wo du zur Haustür hinein trittst, lässt du deine Probleme hinter dir. Sie bleiben draußen, während DU ohne sie durch die Tür schreitest. Spürst du es? Nun machst du die Haustür zu, und ziehst damit eine deutliche Grenze zwischen dir, und deine kreisenden Gedanken. Du lässt los!

In diesem Fall lässt du etwas in der Vorstellung hinter dir zurück! Du gehst vorwärts, während das, was dich hindert, zurück bleibt. Nun kannst du das LOSLASSEN vielleicht eher nachvollziehen, und sogar deine eigenen Bilder finden.

Du siehst, mit dem Kopf und der bewussten Bearbeitung dieses Themas zum Beispiel unter zur Hilfenahme von Bildern kannst du das LOSLASSEN bewerkstelligen. Dein Kopf unterstützt dich in diesem Fall dabei, deine Gefühle einzusortieren, und, wenn gewünscht, los zu lassen. Probiere es doch einfach aus!

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*   http://psychologica.de/loslassen-ein-schwieriger-prozess/
** http://psychologica.de/arbeit-mit-bildern/

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Hier bloggt für euch Almut Bacmeister-Boukherbata, Psychologische Beraterin & Paarberaterin in eigener Praxis seit 2001. In Hamburg lebend und praktizierend. Bietet seit 2010 auch mobile Beratung im Hamburger Umkreis an. Für alle, die nicht aus Ihrem Einzugsgebiet kommen, bietet sie ebenfalls Telefoncoaching an. Ihre Arbeitsweise ist kreativ und intuitiv, Klientenbezogen. Bekannt unter dem Begriff: "Individuelle Wegbegleitung". Sie schreibt Bücher und betätigt sich künstlerisch.

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