Positive Gedanken beeinflussen dein Leben

Also mach‘ das Beste daraus

Im Leben kommt es immer ein wenig darauf an, aus welchem Blickwinkel man auf selbiges schaut… Denn die gefühlte Qualität des eigenen Lebens hängt in einem hohen Maße von der eigenen Einstellung zum Leben ab.

Es ist nachgewiesen, dass Menschen, die eine sehr positive Grundstimmung zum Leben haben, ihr eigenes Leben um ein Vielfaches besser bewerten, als Menschen, die überwiegend negativ gestimmt sind.  Und das völlig unabhängig von objektiven Kriterien, wie Reichtum, Familie oder Arbeit.

Selbst allgemein negativ bewertete Lebenskriterien, wie Erwerbslosigkeit oder Krankheit, werden von positiv denkenden Menschen als weniger schlimm eingeschätzt, als objektiv positivere Lebensumstände von eher negativ denkenden Personen. Daraus lassen sich einfache Schlüsse ziehen: Unsere Denkweise hat großen Einfluss darauf, wie wir unser Leben empfinden.

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Das lässt sich auf eine einfache Formel bringen: „Denk‘ dir dein Leben schön.“

Das ist aber leichter gesagt, als getan. Wenn ich nämlich etwas negativ empfinde, dann reicht es natürlich nicht, einfach zu denken: „Das ist ja gar nicht schlimm…“, und zu glauben, das würde reichen, um meine Einstellung zum Leben zu ändern.

Nein. Um mir mein Leben schön zu denken, muss ich natürlich meine gesamte bisherige Lebenseinstellung verändern.

Ich muss anfangen, in allen Bereichen positiv zu denken. Dies ist ein langsamer Prozess. Ein Prozess der Umgewöhnung.

Wenn also beispielsweise etwas für mich Negatives passiert, dann kann ich versuchen, dieses Negative mit einer positiven Bedeutung zu füllen.

Angenommen, ich verliere meine Arbeit. Natürlich ist diese ein eingreifender Einschnitt in mein Leben. Wenn ich aber versuche, der Tatsache, dass ich erwerbslos werde, etwas Positives abzugewinnen, geht es mir besser, als wenn ich einfach nur anfange zu leiden, und dieses Geschehen als „Weltuntergang“ für mich definiere. Positive Gedanken sind z.B.: „Vielleicht hat diese Kündigung ja auch etwas Gutes. Ich wollte mir schon lange eine andere Arbeitsstelle suchen, benötige dazu aber vielleicht diesen Anstoß, um es zu realisieren.“ Oder: „Wow, ich kann die neu gewonnene Zeit dafür nutzen, mich weiterzubilden.“ Und auch: „Nun kann ich dieses Ereignis zum Anlass nehmen, mich neu zu orientieren, was ich ohne vielleicht niemals angepackt hätte.“

Wenn ich also lerne, die negativen Einschläge für mich und mein Leben positiv zu interpretieren, so ändert sich auch meine gesamte Haltung zu meinem Leben. Es geht also nicht nur darum, irgendetwas Positives zu denken, und zu hoffen, dass allein würde schon eine Änderung vollbringen.

Vielmehr geht es tatsächlich um die Grundhaltung, die sich dadurch verändern kann, dass ich einen Sinn in den negativen Geschehnissen für mich entdecke. Ich muss also einfach anfangen, Ereignisse mit positive Gedanken  zu füllen, und insgesamt an einer positiveren Lebenseinstellung zu arbeiten.

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Ich verweise an dieser Stelle auf die Bücher von Thorwald Dethlefsen, die mit Titeln wie: „Krankheit als Weg“ oder „Schicksal als Chance“ zu diesem Thema passen. Den entsprechenden Link findest du rechts in der Lesetipps-Box.

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Almut Bacmeister-Boukherbata
Psychologische Beraterin & Paarberaterin in eigener Praxis seit 2001. In Hamburg lebend und praktizierend. Bietet seit 2010 auch mobile Beratung im Hamburger Umkreis an. Für alle, die nicht aus Ihrem Einzugsgebiet kommen, bietet sie Telefonberatung an. Ihre Arbeitsweise ist kreativ und intuitiv, Klientenbezogen. Bekannt unter dem Begriff: "Individuelle Wegbegleitung". Sie schreibt Bücher und betätigt sich künstlerisch.
Almut Bacmeister-Boukherbata

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