Leben im Glück

Wie du glücklicher werden kannst

In der Verliebtheit ist Glück deutlich spürbar

Jeder Mensch kennt glückliche und auch weniger glückliche Phasen in seinem Leben. Da gibt es Glückshochphasen, wie die Zeit der Verliebtheit, der Hochzeit, oder die Geburt von Kindern. 

Beruflicher Erfolg macht glücklich und die ersehnte Reise in den Urlaub. Unglücklich machen hingegen Trennungen, Krankheit und/oder Tod geliebter Menschen, sowie ein Beruf, der keine Freude bringt, eine Kündigung oder der Verlust geliebter Dinge.

Kinder scheinen ein besonderes Talent für Glücksgefühle zu haben

Ein Mensch kennt unzählige Gründe glücklich, oder aber auch unglücklich zu sein.  Darüber hinaus gibt es viele Phasen im Leben, in denen der Alltag einfach vor sich hin plätschert, ohne große Höhen und Tiefen. 

Was genau kannst du nun tun, um glücklicher zu werden? Mache dir bewusst, dass Glück nicht vom Himmel fällt. Man kann sich jedoch eine gewisse Bereitschaft, Glück zu empfinden, erarbeiten. 

Was ist Glück?

Um zu verstehen, was Glück ist, muss man wissen, wie Glück entsteht. Man muss bestimmte Zusammenhänge verstehen, um zu begreifen, wie Glück in unser Leben tritt.

Ich will glücklich sein

Glück ist zunächst einmal ein Zustand. Ein Zustand, der einem von anderen Menschen zuerkannt wird  „Du hast Glück, weil du im Lotto gewonnen hast.“, „Da hast du aber Glück gehabt, dass du deine Traumwohnung bekommen hast.“, „Deine Erbschaft ist ein Glücksfall.“, usw.

Ob du über diese Dinge jedoch wirklich glücklich bist, entscheidet deine Konstitution. Depressive Menschen beispielsweise können ein derartiges Glück nicht empfinden. 

Es gibt also gesellschaftlich anerkannte und bekannte Glücksmomente. Man bekommt etwas, oder etwas geschieht, das besonders ist, und nicht alltäglich. Eine gewisse Erwartungshaltung entscheidet also darüber, ob uns ein Umstand glücklich macht.

Darüber hinaus ist Glück etwas höchst Persönliches. Etwas, das mit deinen Werten, deiner Erfahrung und deinen Wünschen zusammen hängt.

Erhältst oder erreichst du endlich etwas Langersehntes, so kann dich dieser Moment mit einer gewissen Euphorie erfüllen.  

Ob die eine oder andere Situation dich zeitweilig glücklich macht, hängt also von dir ab, und deiner eigenen Bereitschaft, Glück zu empfinden.  

Das kannst du tun

1. Arbeite an deiner Bereitschaft, Glück zu spüren

2. Trainiere dein Glücksempfinden

3. Lasse Dinge los, die dich unglücklich machen

4. Schiebe Gedanken beiseite, die negativ sind

5. Gewinne allem etwas Positives ab

6. Nimm‘ dich selbst nicht so wichtg*

7. Tue Gutes, denn das vermehrt dein Glücksgefühl

8. Lerne von Kindern

 

Von Kindern lernen

Kindern sind häufig selbstvergessen

Wenn man sich Kinder anschaut, kann man viel von Ihnen lernen. Sie sind oft noch frei von ernsten, negativen Erfahrungen, und laufen mit offenen Herzen durchs Leben.

Sie nehmen die kleinen Dinge um sich herum wahr und begegnen allem mit einer positiven, achtsamen und neugierigen Offenheit. 

Kinder fühlen mehr, als dass sie denken. Normalerweise vergleichen sie sich nicht mit anderen und werten sich selbst nicht ab.

Meist leben sie aus dem Bauch heraus, und empfinden deshalb spontaner. Das macht glücklicher, als alles zu „zerdenken“.

Mach‘ dir bewusst, dass nur du für dein Glück zuständig bist, und übernehme dafür die Verantwortung.

Lade das Glück in dein Leben ein, und zeige dich bereit, es zu empfinden.

 

* Natürlich musst du dich selbst und deine Gefühle wichtig nehmen, und dich selbst respektieren. Hier ist jedoch gemeint, dass du dich nicht um dich selbst drehen sollst, sondern den Kopf frei bekommen, um Glück wahr zu nehmen.

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Almut Bacmeister-Boukherbata
Psychologische Beraterin & Paarberaterin in eigener Praxis seit 2001. In Hamburg lebend und praktizierend. Bietet seit 2010 auch mobile Beratung im Hamburger Umkreis an. Für alle, die nicht aus Ihrem Einzugsgebiet kommen, bietet sie ebenfalls Telefoncoaching an. Ihre Arbeitsweise ist kreativ und intuitiv, Klientenbezogen. Bekannt unter dem Begriff: "Individuelle Wegbegleitung". Sie schreibt Bücher und betätigt sich künstlerisch.
Almut Bacmeister-Boukherbata

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